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Pflegerentenversicherung

Pflegerentenzusatzversicherung

 

Die Pflegerentenversicherung führt ein Nischendasein. Lediglich ca. 17.000 Verträge wurden in 2009 abgeschlossen. Es gibt nur ein Hand voll Anbieter dieses Produkts. Die Pflegerentenversicherung ist i.d.R. zu teuer, da ebenso wie bei Lebensversicherungen Kapital angespart werden muss. Dies verteuert das Produkt unnötig.

Eine Pflegerentenversicherung wird von Lebensversicherern als Ergänzung zu einer Lebens- oder Rentenversicherung angeboten. Es wird eine monatliche Pflegerente vereinbart, die ab Beginn der Pflegebedürftigkeit – je nach Pflegegrad – in einem festen monatlichen Betrag ausbezahlt wird.


Meistens ist die Pflegerente im Anfangsbeitrag, gemessen an der monatlichen Leistung, teurer als Pflegekosten- oder Pflegetagegeldversicherungen. Dafür besteht aber eine lebenslange Beitragsgrantie und außerdem sind diese Verträge in den Leistungsbezugsphasen beitragsfrei.

 

Zunehmend wird die ältere, selbständige Pflegerentenversicherung der Lebensversicherung durch die neue, preisgünstigere Pflegerenten-Zusatzversicherung ersetzt. Diese private Zusatzpflegerente wird entsprechend dem Grad der Pflegebedürftigkeit bis zum Tod gezahlt. Voraussetzung: Der Versicherte muss infolge Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfalls so hilflos werden, dass er für die gewöhnlichen und regelmäßig wiederkehrenden täglichen Verrichtungen auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen ist. Weitere Beitragszahlungen sind dann nicht mehr erforderlich. Die Rente wird auch unabhängig davon erbracht, ob die Pflege im Heim oder zu Hause im Kreis der Familie erfolgt.

Die Pflegerente

Bei der Pflegerente erhält der Versicherte im Ernstfall eine fest vereinbarte Monatsrente. Auch dieses Geld kann frei verwendet und sowohl für Pflege− als auch für Serviceleistungen ausgegeben werden. Ähnlich wie beim Tagegeld wird die volle Pflegerente meist erst ab Pflegestufe III gezahlt. In Pflegestufe I und II gibt es entweder gar keine oder nur Teile der Pflegerente.

Allerdings werden bei der Pflegerente sowohl der Beitrag als auch der Leistungsumfang und die Leistungsbedingungen bei Vertragsabschluss festgeschrieben. Das bedeutet: Im Gegensatz zur Tagegeld− und der Kostenpolice ist die Pflegerente beitragsstabil.

Dafür müssen die Kunden aber hinnehmen, dass bei einer Pflegerentenversicherung auch die Leistungen am Tag des Vertragsschlusses "festgeschrieben" werden. Das gilt zumindest, wenn die Leistungsprüfung nur nach dem gesetzlichen Recht, also dem Sozialgesetzbuch erfolgt. Praktisch könnte somit, wenn der Gesetzgeber die Leistungen ausweitet, keine Leistung aus der privaten Pflegerente erfolgen, obwohl der Versicherte eine gesetzliche Pflegestufe erhält. Dies trifft zum Beispiel für die Produkte der Neuen Leben und der Nürnberger zu.

Die Pflegerente ist ein sehr junges Produkt. Noch gibt es wenige Anbieter und die Preise sind relativ hoch. Auf dem Siegertreppchen stehen der Pflegeschutz der Delta Lloyd, der für Männer bei Ökotest die Traumnote 1,6 erhält und in der Gesamtbewertung die Note "sehr gut" nur ganz knapp verfehlt. Bei den Frauen erreicht das Produkt eine Note von 1,65. Platz zwei erreicht der Volkswohlbund mit den Noten 1,65 für Männer und 1,8 für Frauen. Allerdings wird sich die Delta Lloyd Mitte diesen Jahres aus Deutschland zurückziehen.

Abgeschlagen sind die Angebote der Nürnberger (Selbständige Pflegerente NP 2400) und die AachenMünchner mit dem Tarif PR. Ein wichtiger Grund: Beide Tarife leisten erst in der Pflegestufe III.

Mit Ausnahme des mit "mangelhaft" bewerteten Tarifs 3plus PR der AachenMünchner leisten alle Pflegerentenangebote zudem auch, wenn der Versicherte geistig verwirrt (Demenz) zum Pflegefall wird. Das ist bei der gesetzlichen Pflegekasse und bei anderen privaten Pflegeversicherungen bislang nicht der Fall. Hier ist Demenz erst ab Pflegestufe I versichert oder sobald. die gesetzliche Pflegekasse Demenz wie geplant ab 2008 in ihren Leistungskatalog aufnimmt.

Unterm Strich ist die Pflegerente aber zweifelsohne die teuerste Variante unter den Pflegezusatzversicherungen − und zwar ohne signifikant bessere Leistungen zu bieten. Vorsorgewillige sollten daher sorgfältig prüfen, ob sich der Vertragsabschluss lohnt. Das gilt insbesondere für Frauen, die hier besonders teuer zur Kasse gebeten werden. So müsste eine 35−Jährige für eine Pflegerente von 1.500 Euro bei einem guten Anbieter rund 70 Euro Monatsbeitrag zahlen. Diese Versorgungslücke lässt sich aber schon für ein Viertel des Pflegerentenbeitrags über eine Pflegekosten− oder Pflegetagegeldpolice schließen.

 

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